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Deutsche Gesellschaft für Moderation e.V.

Dachgesellschaft für Moderation partizipativer Prozesse, Wirtschaftsmoderation und Businessmoderation

 
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15.11.2018:
Agile Moderation:
Die Haltung der dgfMod zum Thema Agile Moderation.
 
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Agile Moderation – Haltung der Deutschen Gesellschaft für Moderation e.V.

Am 1. Juli 2018 hat der dgfMod Kongress zum Thema "Agile Moderation" stattgefunden.

Dazu sind in München auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Moderation e.V. (dgfMod) mehrere Moderatorinnen und Moderatoren zusammengekommen. Ziel war es, das Thema Agile Moderation aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Die Fragestellungen waren:

  • Was ist Agile Moderation?
  • Welche Stellung bezieht die dgfMod zum Thema Agile Moderation?

Das Ergebnis ist folgende Aussage, die gleichzeitig als Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Moderation e.V. zum Thema Agile Moderation gesehen werden kann:

Es gibt keine agile Moderation, Moderation an sich ist agil.

Eventuell wäre noch die Unterscheidung zwischen agileren und weniger agilen Vorgehensweisen in der Moderation von Gruppen und Teams möglich.

Allerdings kann es durchaus Moderationsmethoden und Moderationstechniken geben, die sich sehr nah an Techniken und Methoden aus dem agilen Projektmanagement oder agilen Vorgehensweisen in anderen Feldern orientieren. Diese Methoden und Techniken könnten dann als agile Moderationsmethoden und agile Moderationstechniken bezeichnet werden.

In einem partizipativen Prozess, der gleichzeitig ein Experiment zum Thema agil Moderieren war, und die oben genannten Fragestellungen zum Thema hatte, sind die Vertreter zur oben genannten Aussage gekommen. Grundlage des Prozesses als auch der inhaltlichen Arbeit waren die vier Werte und die 12 Prinzipien des Agilen Manifests von Beck et. al. Für den Kongress haben mehrere Mitglieder sich im Vorfeld die Arbeit gemacht, dessen Inhalte auf die Moderation von Gruppen und Teams umzuformulieren. Der Prozess war selbstorganisiert und die Gruppe arbeitete selbstgesteuert.

Danksagung:
Für die Organisation des Kongresses geht ein großes Dankeschön an die Moderatoren Markus Schwarzgruber und Martin Grismajer, an die Graphic Recorderin Manuela Kordel, an die Gestalterinnen der Arbeitsmaterialien Doris Gasser und Heike Schwarzgruber, an Stefan Gasser für die liebevolle kulinarische Betreuung sowie an das KIZ in München für die Bereitstellung der Räume. Danke auch an alle Teilnehmer, die sich auf das besondere Format eingelassen haben und es immer wieder kritisch reflektierten.

Hintergrund:
Die Deutsche Gesellschaft für Moderation e.V. (dgfMod) ist die Dachgesellschaft für Moderation partizipativer Prozesse, Wirtschaftsmoderation und Businessmoderation. Sie definiert Qualitätskriterien für gute Moderation und für die Ausbildung von Wirtschaftsmoderatoren. Sie erforscht partizipative Prozesse und entwickelt neue Moderationstechniken.
Die Kongresse der dgfMod bieten die Gelegenheit, dass sich sowohl langjährig erfahrene als auch frisch zertifizierte Moderatoren besser kennenlernen und gemeinsam Positionen erarbeiten. So ist bereits im Nachgang des Kongresses 2012 das „Manifest Moderation“ entstanden, das die Qualitätskriterien der Zertifizierung zusammenfasst. Es kann unter www.dgfmod.de eingesehen werden.


 

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